
In der Laminierlinie ist die Schneideheizung der entscheidende Faktor. Wenn die Schichten nicht schnell genug auf die erforderliche Temperatur gebracht werden, trennen sich die Schnittkanten voneinander. Wenn die Wärmeverteilung ungleichmäßig ist, entstehen nach dem Pressen thermische Risse. Wir haben unsere Schneideheizung so konstruiert, dass diese Probleme vermieden werden. Sie erzeugt eine schnelle, gleichmäßige Wärmezufuhr mithilfe von Kurzwellen-Infrarotquarzelementen, die auf die Emissivität des Glases abgestimmt sind. Die Leistung ist auf hohe Produktionsgeschwindigkeiten abgestimmt – es kommt weniger zu Wartezeiten und geringeren Energieverlusten.
Was technisch wichtig ist:
Kurzwellen-Infrarotstrahlung dringt schnell in die Zwischenlagen ein, während gleichzeitig die Oberflächenkonvektion minimiert wird. Dadurch erwärmt sich der gesamte Glasaufbau gleichmäßig von oben bis unten. Diese Heizungen arbeiten mit 380–480 V Dreiphasenstrom; die Leistung wird an die Breite des Glases sowie die Geschwindigkeit der Linie angepasst. PID-Steuerung mit Rückkopplung sorgt dafür, dass die gewünschte Temperatur über die gesamte Breite hinweg konstant bleibt. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung – weniger Mikrorisse an den Schnittkanten und eine zuverlässige Laminierqualität.
In der Produktion spürt man die Vorteile bereits nach Sekunden und in Bezug auf die verbrauchten Kilowattstunden. Eine schnellere Erwärmung verkürzt die Zeit zwischen Schneiden und Pressen – dadurch kann mehr Glas verarbeitet werden, ohne dass zusätzliche Öfen benötigt werden. Hocheffiziente Umwandlung von Elektrizitätsenergie in Wärme sowie geringere Leerlaufverluste führen zu einer niedrigeren Energiekosten pro Quadratmeter. Dadurch gibt es weniger Produkte mit Defekten an den Kanten, eine konstante Qualität über alle Schichten hinweg sowie geringere Kosten pro Stück.
Die Installation ist einfach – doch die Heizung muss in die freien Bereiche des Transportsystems sowie der Maschine passen. Überprüfen Sie vor dem Umstieg die Befestigungsmessungen sowie die Leitungsanordnung und stellen Sie sicher, dass das Stromnetz die maximale Belastung bewältigen kann. Nach dem Start ist eine kurze Einstellzeit erforderlich, um das optimale Temperaturprofil für Ihre spezifischen Zwischenlagen und Glaserstärken zu finden.